Der Verlag

Die Geschichte des Domino Verlags

1964 gründete Verleger Günther Brinek den Domino Verlag als „wirtschaftliche Plattform“ zur Umsetzung des Anliegens des „Domino Vereins zur Förderung wertvollen Jugendschrifttums e.V.“. Mitbegründer und Förderer waren unter anderem James Krüss, Hellmut von Cube, Juliane Metzger und Jella Lepman.

Eine aus Schriftstellern, Illustratoren, Theoretikern, Pädagogen und Fachleuten des Verlagswesens bestehende Personengruppe gründete 1963 den ‚Kinder- und Jugendbuchklub Domino e.V. …eine Buchgemeinschaft, die ausschließlich Kinder- und Jugendliche betreut‘, z.Z. weit über 100000… Die vom Verein getroffene Buchauswahl wird von Günther Brinek verlegt.Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur, Beltz Verlag

Als nach und nach Kindertaschenbuchreihen entstanden und den Bedarf an qualitätvoller Kinder- und Jugendliteratur abdeckten, sah der Domino Verein sein Anliegen verwirklicht und beendete Mitte der 70er Jahre seine Arbeit. Schwerpunkt des Domino Verlags ist heute neben Kinder- und Jugendbüchern, Ratgeberbüchern für Eltern und Lehrer die Produktion von Kinder- und Jugendzeitschriften, die er in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband und dem Verband Bildung und Erziehung verlegt.

Die älteste Jugendzeitschrift der Welt – Wie alles begann …

1875 – Lehrer greifen für ihre Schüler zur  Selbsthilfe. Es fehlt an geeignetem Lesestoff. Deshalb werden sie zu Autoren und Redakteuren, bringen ihre „Wochenschrift zur Belehrung und Unterhaltung heraus, übernehmen dazu noch die Verteilung an den Schulen.

Der Hauptausschuss des Bayerischen Lehrerverbandes war sich bereits zu einer Zeit, da man überhaupt erst begann, das Kind als eigenes Wesen mit eigenen Bedürfnissen anzusehen, im klaren, dass mit der Leseerziehung nicht an der Schultüre Schluss sein darf. Er wollte der JUGEND LUST am Lesen machen …

Als Edison die Glühbirne erfand, gab es die JUGENDLUST bereits. mehr